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Pumpen - Magnetkreiselpumpe

Magnetkreiselpumpen fördern Flüssigkeiten berührungslos und sicher dank magnetischer Kupplung. Sie sind geeignet für aggressive und giftige Medien in Laboranwendungen.

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Pumpen - Magnetkreiselpumpe

Magnetkreiselpumpen fördern Flüssigkeiten berührungslos und sicher dank magnetischer Kupplung. Sie sind geeignet für aggressive und giftige Medien in Laboranwendungen.

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Ratgeber und Auswahlhilfe

Magnetkreiselpumpen werden in Laboren eingesetzt, um chemisch aggressive, giftige oder geruchsintensive Flüssigkeiten sicher und hermetisch vom Arbeitsplatz zu fördern. Dabei trennt ein Spalttopf den Förderraum von der Umgebung, wodurch die Kontamination vermieden wird.

Wichtig bei der Auswahl sind Fördermenge, Druckanforderungen und Kompatibilität der Pumpe mit dem Fördermedium. Auch der Einsatzbereich, wie die Verträglichkeit gegenüber chemischen Substanzen und die Möglichkeit der berührungslosen Drehmomentübertragung, beeinflussen die Wahl.

LabFinder unterstützt bei der Orientierung und Suche nach Magnetkreiselpumpen, indem technische Merkmale, Synonyme und passende Keywords übersichtlich präsentiert werden, um Beschaffungsprozesse im Labor zu erleichtern.

Einsatz und Nutzen

Magnetkreiselpumpen sind speziell für die berührungslose Förderung von Flüssigkeiten konzipiert. Durch die magnetische Kupplung erfolgt die Drehmomentübertragung ohne direkte Welle, wodurch der Förderraum hermetisch abgekapselt wird. Dies macht sie besonders geeignet für giftige, geruchsintensive oder aggressive Medien, die vor Leckagen und Umgebungsverlusten geschützt werden müssen. Sie finden Anwendung in Laboren, Forschungseinrichtungen und Prozessanlagen, die sichere Fluidförderung unter hohen Anforderungen erfordern.

Auswahlkriterien

Bei der Auswahl einer Magnetkreiselpumpe sind die Beschaffenheit des Fördermediums, wie chemische Aggressivität und Viskosität, ebenso entscheidend wie die erforderliche Fördermenge und der Systemdruck. Die Werkstoffe der Pumpenkomponenten sollten kompatibel zum Medium sein, um Korrosion und Materialverschleiß zu vermeiden. Weiterhin ist das Antriebssystem mit permanente Magneten für den schlupflosen Betrieb wichtig, um eine gleichmäßige und zuverlässige Förderung sicherzustellen.

Varianten und Messprinzipien

Magnetkreiselpumpen unterscheiden sich hauptsächlich in der Bauart des Spalttopfes und der Anzahl sowie Anordnung der Magnetkupplungen. Je nach Ausführung kann die Pumpe für unterschiedliche Volumenströme und Drücke geeignet sein. Das Grundprinzip basiert stets auf der berührungslosen Drehmomentübertragung mittels permanenter Magneten, womit ein produktberührungsfreier Antrieb garantiert wird.

Kalibrierung und Wartung

Regelmäßige Inspektionen der Dichtungen und der Magnetkupplung sind für eine dauerhafte Funktion essenziell. Da keine Wellenabdichtung vorhanden ist, entfällt die herkömmliche Wellendichtung, was den Wartungsaufwand reduziert. Bei Verschleiß müssen gegebenenfalls Spalttopf und magnetische Komponenten geprüft und gewartet werden, um Leckagen zu verhindern.

Grenzen der Anwendung

Magnetkreiselpumpen sind nicht für sehr hochviskose oder feste Medien geeignet, da der Kreiselmechanismus auf flüssige und mit geringeren Viskositäten betriebene Medien ausgelegt ist. Für Anwendungen mit abrasiven Feststoffen oder stark schäumenden Flüssigkeiten sind andere Pumpentypen empfehlenswert. Zudem ist die maximal erreichbare Förderleistung durch die Größe der Magnetkupplung begrenzt.

Suchbegriffe und verwandte Begriffe

Synonyme für Magnetkreiselpumpe sind unter anderem Magnetpumpe, Magnetkupplungspumpe, Magnetantriebspumpe oder Magnetumwälzpumpe. Häufig gesuchte Schlagworte schließen Laborpumpe, Fluidförderung, berührungslose Drehmomentübertragung sowie chemisch beständige Pumpe und Förderung giftiger oder geruchsintensiver Medien ein.

Weitere Bezeichnungen

Magnetpumpe Magnetkreiselpumpe Magnetkupplungspumpe Magnetgekuppelte Kreiselpumpe Magnetantriebspumpe Magnetumwälzpumpe Magnetkreisel Pumpe Magnetische Kreiselpumpe Magnetpumpen Kreiselpumpe mit Magnetkupplung

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Magnetkreiselpumpe?

Eine Magnetkreiselpumpe nutzt die Kräfte permanenter Magnete, die getrennte Kupplungs- und Laufradteile berührungslos verbinden. Das ermöglicht die Weitergabe des Drehmoments ohne dichte Welle, wodurch der Pumpinnenraum hermetisch vom Umfeld abgekapselt ist.

Für welche Medien eignen sich Magnetkreiselpumpen besonders?

Sie sind ideal für die Förderung von giftigen, aggressiven oder geruchsintensiven Flüssigkeiten, die keine Leckagen oder Kontamination des Umgebungsluftbereichs verursachen dürfen.

Welche Auswahlkriterien sind bei Magnetkreiselpumpen wichtig?

Entscheidend sind die chemische Beständigkeit der Pumpmaterialien, Fördermenge, Förderdruck und die Viskosität des Mediums. Ebenso wichtig ist die Dimensionierung der Magnetsysteme für eine sichere Drehmomentübertragung.

Welche Pflege und Wartung benötigen Magnetkreiselpumpen?

Da keine Wellendichtringe verwendet werden, ist die Wartung auf Überprüfung des Spalttopfes, der Magnetkupplung und der Dichtungen beschränkt, um deren einwandfreien Zustand sicherzustellen.

Welche Einschränkungen haben Magnetkreiselpumpen bei der Anwendung?

Sie sind ungeeignet für sehr hochviskose, feste oder schäumende Medien sowie abrasive Flüssigkeiten. Die Förderleistung ist zudem durch die Baugröße der Magnetkupplung limitiert.

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