Peristaltikpumpen fördern Flüssigkeiten durch mechanisches Quetschen eines Schlauchs. Sie sind geeignet für präzise und kontaminationsfreie Dosier- und Förderaufgaben im Labor.
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Peristaltikpumpen finden im Labor vor allem Anwendung bei der präzisen Förderung und Dosierung von Flüssigkeiten, insbesondere wenn ein kontaktfreier Förderprozess gewünscht wird. Diese Pumpenart ist für sensible und sterilisierbare Medien geeignet, da das Medium nur mit dem Schlauch in Berührung kommt.
Bei der Auswahl spielen Schlauchmaterial, Förderrate und Kompatibilität mit dem Medium eine zentrale Rolle. Die Flussgenauigkeit und der Schlauchverschleiß sind wichtige Kriterien für den Geräteeinsatz und die Wartungsplanung.
LabFinder unterstützt Anwender bei der Orientierung durch klare Einordnung, Nutzungshinweise und Abstimmung auf passende Produkte aus dem Bereich Pumpen und Dosiersysteme unter Berücksichtigung relevanter Laboranforderungen.
Peristaltikpumpen, auch als Schlauchpumpen oder Rollenpumpen bekannt, sind Verdrängerpumpen, die Flüssigkeiten durch das mechanische Quetschen eines flexiblen Schlauches fördern. Dieses Prinzip ermöglicht eine kontaktfreie Förderung des Mediums, was besonders bei sterilen oder chemisch aggressiven Flüssigkeiten von Vorteil ist. Typische Einsatzbereiche sind Laboranwendungen in der Analytik, Chemie, Biotechnologie sowie in der Medizintechnik. Die Pumpen eignen sich für präzise Dosieraufgaben und fördern Flüssigkeiten mit variabler Viskosität und Partikelbelastung.
Die Wahl einer Peristaltikpumpe richtet sich nach dem zu fördernden Medium, der erforderlichen Fördermenge sowie der Durchflussgenauigkeit. Entscheidend sind unter anderem die Schlauchmaterialien, da diese chemische Beständigkeit und Flexibilität gewährleisten müssen. Die benötigte Pumpenkapazität und der Druckbereich sollten ebenfalls berücksichtigt werden, ebenso wie Wartungsaufwand und Schlauchwechselintervalle. Für manche Anwendungen ist die Pulsationsfreiheit relevant, ebenso wie die Kompatibilität mit vorhandenen Laborgeräten.
Peristaltikpumpen variieren hauptsächlich in der Anzahl und Anordnung der Quetschrollen sowie der Art der Steuerung. Übliche Varianten sind Rollenpumpen mit ein bis mehreren Rollen, Drehzahlregelung und digitale Steuerung zur präzisen Dosierung. Unterschiedliche Schlauchdurchmesser und -längen ermöglichen die Anpassung an diverse Fördervolumen und Drücke. Messprinzipien der Durchflussmenge basieren meist auf der Drehzahl der Pumpe und Schlauchgeometrie, teilweise kombiniert mit ergänzenden Durchflussmessgeräten zur Kontrolle.
Für eine zuverlässige Arbeitsweise ist eine regelmäßige Wartung erforderlich. Der Schlauch ist Verschleißteil und sollte entsprechend der empfohlenen Intervalle geprüft und bei Bedarf gewechselt werden. Kalibrierungen erfolgen meist durch Vergleichsmessungen des Volumenstroms, um die Dosiergenauigkeit sicherzustellen. Eine einfache Demontage der Komponenten erleichtert die Reinigung und minimiert Wartungszeiten.
Peristaltikpumpen sind nicht für Gase oder stark abrasive Medien geeignet, da der flexible Schlauch beschädigt werden kann. Sie sind limitiert hinsichtlich maximalem Druck und Fördermenge, was bei großvolumigen oder hochviskosen Flüssigkeiten zu berücksichtigen ist. Zudem können Pulsationen im Förderstrom je nach Rollenzahl und Pumpentyp auftreten, was in bestimmten Anwendungen die Prozessqualität beeinträchtigen kann.
Synonyme und verwandte Bezeichnungen für Peristaltikpumpen umfassen Schlauchpumpe, Schlauchquetschpumpe, Rollenpumpe, Rollerpumpe, Umlaufkolbenpumpe und Verdrängerpumpe Schlauch. Weitere Keywords sind Fluidförderung, Dosierpumpe, Laborpumpen und Pumpentechnik, welche die breite Anwendung und Funktion dieser Pumpenart im Labor widerspiegeln.
Eine Peristaltikpumpe fördert Flüssigkeiten, indem mechanisch Rollen oder Walzen auf einen flexiblen Schlauch drücken und das Medium mithilfe der Quetschbewegung durch den Schlauch drücken – das Medium kommt dabei nur mit dem Schlauch in Kontakt.
Es gibt vor allem Varianten mit unterschiedlicher Anzahl und Anordnung der Quetschrollen sowie unterschiedlicher Steuerungsmethoden (manuell, elektrisch, digital geregelt) und Schlauchgrößen, um verschiedene Fördermengen und -drücke abzudecken.
Wichtig sind die chemische Verträglichkeit des Schlauchmaterials mit dem Fördermedium, die gewünschte Förderrate, Förderdruck sowie die Wartungsfreundlichkeit inklusive Schlauchwechselintervallen.
Der Schlauch ist ein Verschleißteil und muss abhängig von Fördermedium, Betriebsdauer und Belastung regelmäßig überprüft und gewechselt werden, um eine gleichbleibend präzise Förderleistung sicherzustellen.
Peristaltikpumpen sind nicht optimal für die Förderung von Gasen oder stark abrasiven Medien, da diese den Schlauch beschädigen können, außerdem sind sie auf bestimmte Druck- und Durchflussgrenzen beschränkt.
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