Die Schutzkleidung schützt mehr als normale Kleidung vor gefährlichen Einflüssen wie Chemikalien, Krankheitserregern, Hitze, Nässe, Kälte etc. Solche Funktionskleidung kann auch die Umgebung einer arbeitenden Person abschirmen: etwa in Operationssälen oder Reinräumen vor Kontamination z. B. durch menschliche Zellen oder Fasern. Wir gehen hier themenentsprechen auf zwei Arten von Schutzkleidung ein, die Chemikalienschutzkleidung und die Infektionsschutzkleidung ein. Chemikalienschutzkleidung: Wer in der Chemieindustrie arbeitet, sollte Kleidung tragen, die vor den Gefahren durch flüssige Chemikalien gemäß der Norm EN 13034 Typ 6 schützt. Infektionsschutzkleidung: Um das Risiko zu senken, Krankheitserreger zu übertragen, wird vom Personal spezielle Schutzkleidung über der Arbeitskleidung getragen. Im Rahmen der Basis- bzw. Standardhygiene wird damit ein direkter Kontakt mit Blut, Sekreten oder Exkreten vermieden. Zur Schutzkleidung gehören Schürzen, Schutzkittel, Hauben, Schutzmasken, Überschuhe, Schutzbrillen und Handschuhe, die in unterschiedlicher Kombination getragen werden. Zum Teil handelt es sich um Einmalartikel, welche nach der Verwendung entsorgt werden, wie Einmalhandschuhe und Mund-Nasen-Schutz; andere, zum Beispiel kochfeste Stoffkittel oder Schutzbrillen, können nach desinfizierender Aufbereitung wiederverwendet werden.
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