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Next Generation Sequenzierung (NGS)

Next Generation Sequenzierung (NGS) ermöglicht die parallele Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung. Diese Technologie wird zur Analyse großer Genomabschnitte mit kurzen Sequenzabschnitten genutzt.

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Next Generation Sequenzierung (NGS)

Next Generation Sequenzierung (NGS) ermöglicht die parallele Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung. Diese Technologie wird zur Analyse großer Genomabschnitte mit kurzen Sequenzabschnitten genutzt.

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Ratgeber und Auswahlhilfe

Die Next Generation Sequenzierung (NGS) ist eine molekularbiologische Methode zur parallelen Analyse von Millionen bis Milliarden DNA-Fragmenten. Sie dient der schnellen und detaillierten Auswertung von genetischem Material in Forschung und Diagnostik.
Bei der Auswahl von NGS-Lösungen spielen Faktoren wie die Art der zu sequenzierenden Proben, die gewünschte Leselänge, Durchsatzanforderungen und Kompatibilität mit Probenvorbereitungssystemen eine zentrale Rolle. Auch Verbrauchsmaterialien und Datenanalyse sind zu berücksichtigen.
LabFinder bietet eine strukturierte Übersicht von NGS-Produkten, inklusive Sequenzierplattformen, Verbrauchskits für Library Quantifizierung und automatisierten Probenvorbereitungssystemen. So finden Anwender gezielt passende NGS-Technologien für ihre Laboranforderungen.

Einsatz und Nutzen

Next Generation Sequenzierung (NGS) ist eine Hochdurchsatz-Technologie zur parallelen Sequenzierung von DNA-Fragmenten. Durch die massenweise Erfassung kurzer DNA-Sequenzen lässt sich die genomische Information großer Probenmengen schnell und detailliert erfassen. NGS findet Anwendung in Genomforschung, molekularer Diagnostik, personalisierter Medizin und biologischer Grundlagenforschung.

Auswahlkriterien

Wichtige Faktoren bei der Auswahl von NGS-Systemen und -Zubehör sind der Durchsatz (Anzahl der parallel zu sequenzierenden Reads), Leselänge der Sequenzen, Abdeckungstiefe sowie Kompatibilität mit Probenvorbereitung und Workflow. Auch Verbrauchsmaterialien wie Kits zur Library-Quantifizierung beeinflussen die Datenqualität. Ergonomie und Automatisierung können Laborprozesse effizienter gestalten.

Varianten und Messprinzipien

NGS-Plattformen beruhen typischerweise auf dem Prinzip der massiven parallelen Sequenzierung, bei der klonal amplifizierte DNA oder Einzeldna-Moleküle in Durchflusszellen sequenziert werden. Technische Unterschiede bestehen in der Sequenzierungschemie und der Art der Signaldetektion. Die Sequenzen bestehen meist aus kurzen Reads von 50 bis 400 Basen.

Kalibrierung und Wartung

Regelmäßige Kalibrierung und Wartung der Sequenzierplattformen gewährleisten konstante Messgenauigkeit und Geräteverfügbarkeit. Verbrauchsmaterialien wie Reagenzien-Kits sollten entsprechend der Herstellerangaben gelagert und verwendet werden, um Vergleichbarkeit der Daten sicherzustellen.

Grenzen der Anwendung

NGS-Technik ist für die umfassende Abbildung großer Genomregionen optimiert, erreicht aber mit kurzen Reads Grenzen bei der Rekonstruktion längerer und komplexer Strukturen. Außerdem ist die Interpretation großer Datenmengen aufwändige bioinformatische Analyse voraussetzt und spezialisiertes Know-how erfordert.

Suchbegriffe und verwandte Begriffe

Massiv-parallele Sequenzierung, Hochdurchsatz-Sequenzierung, NextGen Sequenzierung, DNA-Sequenzierung nächste Generation, Sequenzierung 2. Generation, Parallelsequenzierung, Sequenzierplattform NGS, NGS Library Quantifizierung, Probenvorbereitung, Sequenzier-Reagenzien, Genomanalyse.

Weitere Bezeichnungen

DNA-Sequenzierung nächste Generation Hochdurchsatz-Sequenzierung Massiv-parallele Sequenzierung Massively Parallel Sequencing NextGen Sequenzierung NGS NGS-Technologie Parallelsequenzierung Sequenzierplattform NGS Sequenzierung 2. Generation

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Next Generation Sequenzierung (NGS)?

NGS basiert auf der massiven parallelen Sequenzierung vieler kurzer DNA-Abschnitte, die in einer Durchflusszelle gleichzeitig analysiert werden. Die DNA wird oft klonal amplifiziert oder direkt als Einzelmoleküle sequenziert, um Millionen bis Milliarden von Sequenzdaten pro Lauf zu erzeugen.

Welche Varianten von NGS-Plattformen gibt es?

NGS-Plattformen unterscheiden sich hauptsächlich in der verwendeten Sequenzierchemie und Signalregistrierung. Gemeinsam ist das Prinzip der massiven Parallelität, jedoch variieren Leselängen und Durchsatz je nach System.

Worauf sollte ich bei der Auswahl von NGS-Systemen achten?

Entscheidend sind Durchsatz, Leselänge, Datenqualität sowie Kompatibilität mit Probenvorbereitungssystemen und Verbrauchsmaterialien. Zusätzlich spielen automatische Workflow-Integration und vorhandene Bioinformatische Analysemöglichkeiten eine Rolle.

Welche Grenzen hat die Next Generation Sequenzierung?

NGS liefert kurze Sequenzabschnitte, die bei komplexen Genomregionen schwer zu rekonstruieren sind. Darüber hinaus ist eine aufwändige Datenanalyse erforderlich, die spezialisiertes Fachwissen voraussetzt.

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