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Statische Lichtstreuung (SLS)

Statische Lichtstreuung (SLS) ist ein analytisches Verfahren zur Messung von Partikelgrößenverteilungen in festen und flüssigen Proben. Sie nutzt die winkelabhängige Streuung von Laserlicht an Partikeln zur Charakterisierung der Partikelgrößen.

Produkt

Statische Lichtstreuung (SLS)

Statische Lichtstreuung (SLS) ist ein analytisches Verfahren zur Messung von Partikelgrößenverteilungen in festen und flüssigen Proben. Sie nutzt die winkelabhängige Streuung von Laserlicht an Partikeln zur Charakterisierung der Partikelgrößen.

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Ratgeber und Auswahlhilfe

Statische Lichtstreuung (SLS) wird eingesetzt, um Partikelgrößenverteilungen in trockenen oder suspendierten Proben präzise zu erfassen. Dieses Verfahren eignet sich zur Analyse heterogener Partikelsysteme in unterschiedlichen Branchen und Forschungslabors.
Bei der Auswahl spielen Faktoren wie der Messbereich, Probentyp (fest oder flüssig), Messgenauigkeit und die Integration in bestehende Laborprozesse eine Rolle. Die Wahl des geeigneten Modells hängt von der Anwendung und den eingesetzten Partikeln ab.
LabFinder bietet eine transparente Übersicht zu Produkten und kann bei der Orientierung im Laborbedarf helfen. Anbietervergleiche und Filter ermöglichen eine schnelle Orientierung für die Beschaffung von SLS-Geräten entsprechend des spezifischen Anforderungsprofils.

Einsatz und Nutzen

Die statische Lichtstreuung (SLS) dient der Partikelgrößencharakterisierung durch Auswertung der Streuintensität von Laserlicht an Partikeln. Die Methode eignet sich für trockene und dispergierte Proben und ist in Forschung und Qualitätssicherung verbreitet. Dabei wird die intensitätsabhängige Winkelverteilung des gestreuten Lichts erfasst, um Rückschlüsse auf Größe und Verteilung von Partikeln zu ziehen.

Auswahlkriterien

Zentrale Auswahlkriterien für SLS-Systeme sind der Messbereich sowie die Anforderungen an die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Messungen. Weitere wichtige Aspekte sind die Probenart, die Probenvorbereitung, Anwenderfreundlichkeit der Software und Schnittstellen für die Datenanalyse. Auch die Kompatibilität mit vorhandenen Rehabilitationstechnologien und die Auswertemöglichkeiten spielen eine Rolle.

Varianten und Messprinzipien

Das Prinzip der statischen Lichtstreuung basiert auf der Auswertung der winkelabhängigen Intensitätsmuster des gestreuten Laserlichts. Typischerweise wird ein Laserstrahl auf die Probe gerichtet, und Detektoren erfassen die Streuung über einen breiten Winkelbereich. Anhand theoretischer Modelle, wie der Mie-Theorie, wird die Partikelgrößenverteilung berechnet.

Kalibrierung und Wartung

Für verlässliche Ergebnisse ist eine regelmäßige Kalibrierung erforderlich, meist unter Verwendung referenzierter Partikelstandards. Die Wartung umfasst die Reinigung der optischen Komponenten und die Überprüfung der Detektorsysteme. Gut gepflegte Geräte gewährleisten stabile Messbedingungen und aussagekräftige Daten.

Grenzen der Anwendung

Die statische Lichtstreuung ist begrenzt bei hochkonzentrierten oder stark polydispersen Systemen mit Überlappung der Streulichtsignale. Die Methode setzt transparente oder schwach absorbierende Proben voraus, da starke Absorption die Streumessung verfälschen kann. Bei sehr kleinen Nanopartikeln oder sehr großen Partikeln können Spezialverfahren erforderlich sein.

Suchbegriffe und verwandte Begriffe

Statische Lichtstreuungsmessung, SLS Messverfahren, Partikelgrößenbestimmung SLS, Laserlichtstreuung statisch, statische Streulichtanalyse, Lichtstreuung statisch, Partikelstreumessung statisch, statische Laserstreuung, Partikelgrößencharakterisierung, Streuwinkel, Intensitätsmuster, Partikeldispersionsmessung.

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Häufige Fragen

Wie funktioniert die statische Lichtstreuung (SLS)?

Bei der statischen Lichtstreuung wird ein Laserstrahl auf eine Probe gerichtet und das von den Partikeln in unterschiedlichen Winkeln gestreute Licht gemessen. Anhand der Intensität und des Streuwinkels kann die Partikelgrößenverteilung berechnet werden.

Welche Arten von Proben können mit SLS analysiert werden?

SLS eignet sich sowohl für trockene feste Proben als auch für flüssige Suspensionen und bietet damit eine flexible Messmethode für verschiedene Anwendungsfelder.

Was sind wichtige Kriterien bei der Auswahl eines SLS-Systems?

Zu beachten sind vor allem der Messbereich, Probenart, Messgenauigkeit, Softwarefunktionalitäten zur Datenanalyse sowie Wartungs- und Kalibriermöglichkeiten.

Welche Grenzen hat die statische Lichtstreuung?

Die Methode hat Einschränkungen bei stark absorbierenden Proben, sehr polydispersen Systemen und bei Partikeln außerhalb des Messbereichs, beispielsweise sehr kleine Nanopartikel oder sehr große Partikel.

Wie wird ein SLS-System kalibriert und gewartet?

Kalibrierung erfolgt meist mit Partikelstandards bekannter Größe, während die Wartung die Reinigung optischer Komponenten und regelmäßige Funktionsprüfungen der Detektoren umfasst.

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