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Filterspitzen

Filterspitzen schützen Proben und Pipetten vor Kontamination durch hydrophobe Filter. Sie sind unverzichtbar bei sensiblen molekularbiologischen Anwendungen und infektiösem Material.

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Filterspitzen

Filterspitzen schützen Proben und Pipetten vor Kontamination durch hydrophobe Filter. Sie sind unverzichtbar bei sensiblen molekularbiologischen Anwendungen und infektiösem Material.

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Ratgeber und Auswahlhilfe

Filterspitzen kommen überall dort zum Einsatz, wo während des Pipettierens höchste Sauberkeit erforderlich ist, beispielsweise bei PCR, Blut- oder Virusproben. Durch den integrierten hydrophoben Filter verhindern sie die Übertragung von Aerosolen und Flüssigkeiten zwischen Probe und Pipettenschaft.
Bei der Auswahl von Filterspitzen spielen die Passgenauigkeit zur Pipette, die Filtereigenschaften sowie Sterilität eine zentrale Rolle. Auch Materialverträglichkeit und das Volumen der Spitze sind wichtig für eine sichere Handhabung der Probe.
LabFinder bietet eine präzise Übersicht zu Filterspitzen mit unterschiedlichen Filtertypen und Volumenkapazitäten, um die passende Lösung für verschiedenste Laborprozesse zu finden und so Kontaminationen zu minimieren.

Einsatz und Nutzen

Filterspitzen werden primär im Liquid Handling verwendet, um während des Pipettierens eine Kontamination der Probe und der Pipette zu verhindern. Die hydrophoben Filter in den Spitzen sorgen dafür, dass weder Aerosole noch Flüssigkeiten vom Pipettenschaft zur Probe oder umgekehrt übertragen werden können. Dies ist besonders wichtig bei empfindlichen Methoden wie der Polymerase-Kettenreaktion (PCR), bei molekularbiologischen Analysen, im Umgang mit infektiösen Proben wie Blut, Bakterien- oder Virusmaterial sowie bei radioaktiven Flüssigkeiten. So werden sowohl die Integrität der Proben als auch die Funktion der Pipetten langfristig gesichert.

Auswahlkriterien

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Filterspitzen betreffen die Kompatibilität zu den verwendeten Pipettenmodellen und das passende Volumenangebot. Die Filterqualität, insbesondere die hydrophobe Eigenschaft, ist entscheidend für den Schutz vor Aerosolen und Flüssigkeitstransfer. Sterilität und Reinheit spielen eine Rolle, vor allem in molekularbiologischen Anwendungen. Darüber hinaus ist das Material der Spitzen relevant, um chemische Wechselwirkungen mit der Probe zu vermeiden. Beachten Sie außerdem die Passgenauigkeit für die jeweilige Pipettengröße und das gewünschte Volumen.

Varianten und Messprinzipien

Filterspitzen unterscheiden sich vorrangig durch die Art des Filters, der meist hydrophob ist, um Flüssigkeitstransfers sinnvoll zu unterbinden. Die Ausführung kann sterile oder nicht sterile Spitzen umfassen, je nach Anforderung. Das Filtermaterial verhindert mechanisch und physikalisch Aerosolbildung und Rückfluss in die Pipette. Volumengrößen der Spitzen reichen je nach Anwendung von wenigen Mikrolitern bis hin zu mehreren Millilitern, abgestimmt auf das Pipettiervolumen.

Kalibrierung und Wartung

Filterspitzen sind Verbrauchsmaterial, das keiner Kalibrierung unterliegt. Die Lagerung sollte trocken und sauber erfolgen, um Materialveränderungen und Kontaminationen zu vermeiden. Ein sachgemäßer Umgang und regelmäßiger Verbrauch schützen vor Verunreinigungen. Achten Sie darauf, dass die Filter spürbar intakt und nicht beschädigt sind, um den Schutz der Proben sicherzustellen.

Grenzen der Anwendung

Filterspitzen schützen effektiv vor Aerosolen und Flüssigkeitsübertragung, sind aber kein umfassendes Schutzmittel gegen alle Formen von Kontamination im Labor. Sie gewährleisten keinen Schutz bei falscher Handhabung der Pipetten oder bei bereits kontaminierten Spitzen. Zudem sind sie nicht für alle chemischen Medien uneingeschränkt geeignet, insbesondere bei aggressiven Lösungsmitteln oder hohen Temperaturen sollte die Materialverträglichkeit geprüft werden.

Suchbegriffe und verwandte Begriffe

Filterspitze, Pipettenspitze mit Filter, Filter Tips, Filterkonus, hydrophobe Spitzen, Aerosolfilter Spitze, sterile Filterspitze, PCR Filterspitzen, Mikropipettenspitzen mit Filter, molekularbiologische Spitzen, Kontaminationsschutz, Pipettieren, hydrophober Filter, Aerosolvermeidung, molekularbiologische Analyse, Blutproben, Virusproben, radioaktive Flüssigkeiten.

Weitere Bezeichnungen

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Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Filterspitze beim Pipettieren?

Eine Filterspitze enthält einen hydrophoben Filter, der verhindert, dass Aerosole und Flüssigkeiten während des Pipettierens vom Pipettenschaft in die Probe oder umgekehrt gelangen. So wird eine Kontamination der Probe und der Pipette vermieden.

In welchen Laboranwendungen sind Filterspitzen besonders wichtig?

Filterspitzen sind vor allem bei molekularbiologischen Techniken wie PCR, bei der Arbeit mit infektiösem Material wie Blut und Viren sowie beim Umgang mit radioaktiven Flüssigkeiten wichtig, um Verunreinigungen sicher auszuschließen.

Worauf sollte man bei der Auswahl von Filterspitzen achten?

Relevante Kriterien sind Kompatibilität zur Pipette, Volumengröße, Filterqualität und Hydrophobie, Sterilität sowie Materialverträglichkeit mit der Probe. Passgenaue Spitzen minimieren das Risiko von Pipettierfehlern und Kontaminationen.

Wie sollte man Filterspitzen lagern und handhaben?

Filterspitzen sollten trocken, sauber und vor Verunreinigungen geschützt gelagert werden. Kleine Beschädigungen am Filter müssen vermieden werden, da sonst der Kontaminationsschutz beeinträchtigt wird.

Welche Grenzen haben Filterspitzen beim Schutz vor Kontamination?

Filterspitzen bieten keinen absoluten Schutz bei falscher Handhabung oder bereits kontaminierten Materialien. Sie sind zudem nicht für alle chemischen Substanzen oder extremen Bedingungen geeignet, daher ist die Materialverträglichkeit zu prüfen.

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