Multiphotonenmikroskope ermöglichen hochauflösende Bildgebung durch nichtlineare optische Effekte, vor allem in der biologischen Forschung. Sie arbeiten mit fokussierten Laserstrahlen und nutzen Multiphotonen-Fluoreszenz sowie harmonische Frequenzgenerierung.
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Multiphotonenmikroskope kommen vorrangig in der Zellbiologie und Molekularforschung zum Einsatz, insbesondere bei Live Cell Imaging und In Vivo Studien. Die Technik erlaubt tiefe Gewebebilder mit reduzierter Fototoxizität und hoher räumlicher Auflösung.
Wichtige Auswahlkriterien sind die Art des Lasersystems, die Leistungsfähigkeit bei der Erzeugung multiphotonischer Signale und die Kompatibilität mit Fluoreszenzmarkern sowie Gewebetypen. Auch Bedienkomfort und Erweiterbarkeit spielen eine Rolle.
LabFinder bietet nutzerorientierte Orientierungshilfen und Produktübersichten für Multiphotonenmikroskope, um Beschaffungsentscheidungen zu erleichtern und Vergleiche verschiedener Systeme zu ermöglichen.
Multiphotonenmikroskope, auch Multiphotonen Laser-Scanning-Mikroskope genannt, werden vor allem in der biologischen und biomedizinischen Forschung eingesetzt. Sie ermöglichen die dreidimensionale Bildgebung lebender Proben mit hoher Tiefenauflösung, da sie nichtlineare optische Effekte wie die Multiphotonen-Fluoreszenz (häufig Zwei-Photonen-Fluoreszenz) und die höhere Harmonische Erzeugung (Second Harmonic Generation, SHG; Third Harmonic Generation, THG) ausnutzen. Dies erlaubt detaillierte Einblicke in zelluläre Strukturen, Gewebe und dynamische Prozesse bei geringerer Fototoxizität und besserer Gewebedurchdringung als bei konventioneller Fluoreszenzmikroskopie.
Entscheidend bei der Auswahl eines Multiphotonenmikroskops sind die Laserquelle und deren Wellenlänge, da diese die Effizienz der multiphotonischen Anregung bestimmt. Die Möglichkeit, verschiedene Anregungsmodi (Fluoreszenz, SHG, THG) zu nutzen, erweitert die Anwendungsmöglichkeiten. Weitere Faktoren sind die Bildqualität, das Scansystem, die Integration mit kompatiblen Detektoren und geeigneten optischen Komponenten sowie die Software zur Bildverarbeitung. Bedienkomfort und optionale Erweiterungen wie Mehrfarben-Bildgebung oder kombinierte Analysemethoden sind ergänzende Kriterien.
Multiphotonenmikroskope basieren auf der fokussierten Lasermikroskopie mit mehrphotonigen Anregungen: Beim Zwei-Photonen-Prozess trifft die gleichzeitige Absorption zweier Photonen zu einer Anregung eines Fluorophors. Alternativ können nichtlineare optische Effekte wie SHG und THG auf kristallinen oder nicht-fluoreszierenden Strukturen genutzt werden. Geräte können als eigenständige Systeme oder als Aufrüstungen für bestehende Laser-Scanning-Mikroskope erhältlich sein.
Regelmäßige Kalibrierung der optischen Komponenten und Laserleistung ist essenziell für reproduzierbare Ergebnisse. Wartung umfasst die Reinigung von Objektiven, Laserüberwachung sowie die Sicherstellung der Kühlung und Stabilität der Laserquelle. Die Software sollte aktuell gehalten werden, um neue Analysefunktionen zu integrieren.
Multiphotonenmikroskope sind spezialisiertes Equipment mit höheren Anschaffungs- und Betriebskosten im Vergleich zu einfachen Fluoreszenzmikroskopen. Die Bildaufnahme erfordert erfahrene Bediener sowie eine gewisse Probenvorbereitung. Zudem sind nicht alle Fluoreszenzfarbstoffe für multiphotonische Anregungen geeignet, und die Tiefe der Bildgebung ist durch Gewebeeigenschaften limitiert.
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Ein Multiphotonenmikroskop nutzt fokussierte Laserstrahlen, um multiphotoneninduzierte Fluoreszenz und höhere harmonische Generation in Proben anzuregen. Dabei werden mehrere Photonen gleichzeitig absorbiert, was eine nichtlineare optische Reaktion und damit hochauflösende Bildgebung ermöglicht.
Hauptvarianten basieren auf der Zwei-Photonen-Fluoreszenz sowie der Higher Harmonic Generation, z.B. Second Harmonic Generation (SHG) und Third Harmonic Generation (THG). Diese Verfahren ermöglichen unterschiedliche Kontraste und Anwendungen je nach Probenart.
Wichtige Kriterien sind die Laserleistung und -wellenlänge, das Imaging-Spektrum, die Flexibilität hinsichtlich Fluorophore und Schadensbegrenzung an biologischen Proben sowie Bedien- und Wartungsfreundlichkeit.
Sie wird vor allem für die dreidimensionale und lebende Zellbildgebung (Live Cell Imaging) sowie für In Vivo Studien eingesetzt, da sie tiefe Gewebsschichten mit geringer Fototoxizität darstellt.
Neben hohen Kosten und komplexem Handling sind Limitierungen bei der Eindringtiefe und der Kompatibilität der Fluorophore zu beachten. Zudem erfordert die Technik Erfahrung bei Probenvorbereitung und Bildanalyse.
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