Mehrwinkel-Lichtstreuung (MALS) misst die Intensität des gestreuten Lichts an mehreren Winkeln zur Charakterisierung von Molekülen und Nanostrukturen. Das Verfahren liefert Informationen zur molaren Masse und zum Gyrationsradius unabhängig von der Molekülgestalt.
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Mehrwinkel-Lichtstreuung (MALS) dient der Analyse von Molekülen und Nanostrukturen durch Messung der Lichtstreuintensität an verschiedenen Winkeln. Sie ermöglicht präzise Bestimmungen der molaren Masse und des Gyrationsradius unabhängig von Form und Struktur.
Bei der Auswahl von MALS-Systemen sollten Messwinkelbereich, Empfindlichkeit und Kompatibilität mit Probenart und -konzentration berücksichtigt werden. Zudem spielen Kalibrierungsmöglichkeiten und Wartungsanforderungen eine Rolle.
LabFinder bietet eine sachliche Übersicht über verfügbare MALS-Geräte und unterstützt Nutzer bei der gezielten Beschaffung durch klare Informationen zu Funktion, Varianten und Anwendungsmöglichkeiten.
Die Mehrwinkel-Lichtstreuung (MALS) wird eingesetzt, um detaillierte Informationen über die physikalischen Eigenschaften von Molekülen und Nanostrukturen zu gewinnen. Sie misst die Intensität des gestreuten Lichts in einem breiten Winkelbereich, was die Berechnung der molaren Masse und des Gyrationsradius ermöglicht. Diese Parameter sind wichtig für die Charakterisierung von Biopolymeren, Nanopartikeln und komplexen Molekülverbänden in Forschung und Qualitätssicherung.
Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines MALS-Systems sind der Messwinkelbereich, die Auflösung des Lichtdetektors und die Eignung für unterschiedliche Probentypen und Konzentrationen. Eine flexible Schnittstelle zu Probenzuführungssystemen sowie Software zur Datenanalyse und Ergebnisinterpretation ist ebenfalls entscheidend für den praktischen Einsatz im Labor.
Das Messprinzip der Mehrwinkel-Lichtstreuung beruht auf der simultanen Detektion der Lichtstreuintensität bei mehreren definierten Streuwinkeln. Die Auswertung erfolgt zeitlich über kurze Intervalle, meist um die eine Sekunde. Unterschiede in der Anzahl und Position der Detektoren sowie in den Analysemethoden können zu Varianten des MALS-Systems führen, die speziell auf bestimmte Anwendungsbereiche abgestimmt sind.
Regelmäßige Kalibrierung anhand definierter Referenzstandards ist notwendig, um genaue und vergleichbare Messergebnisse sicherzustellen. Die Reinigung der Detektoroberflächen und die Kontrolle der Lichtquelle sollten Teil der Wartungsroutine sein, um Langzeitstabilität und Empfindlichkeit des Systems zu erhalten.
MALS ist nicht geeignet für stark absorbierende oder unhomogene Proben, die Streulicht verfälschen können. Bei sehr polydispersen Proben kann die Interpretation der Ergebnisse komplex sein. Das Verfahren liefert keine Informationen über die Partikelbewegung oder -dynamik, die z.B. mit der dynamischen Lichtstreuung (DLS) erfasst werden.
Synonyme und verwandte Suchbegriffe sind Mehrwinkelstreuung, Multiangle Lichtstreuung, Mehrwinkel-Lichtstreuungsanalyse, Lichtstreuung Mehrwinkel, MALS Messgerät und Mehrwinkel Streulichtdetektor. Relevante Fachbegriffe umfassen molekulare Masse, Gyrationsradius, Nanostruktur Charakterisierung und Biopolymer Analytik.
MALS misst die Intensität des durch eine Probe gestreuten Lichts an verschiedenen Streuwinkeln innerhalb kurzer Zeitfenster. Die Auswertung der Winkelabhängigkeit der Streuintensität liefert Informationen über die molare Masse und den Gyrationsradius der Moleküle oder Partikel.
MALS eignet sich für die Untersuchung von Molekülen, Biopolymeren, Nanopartikeln und anderen Nanostrukturen in Lösung. Die Probe sollte klar und homogen sein, da starke Absorption oder Trübung die Messung beeinträchtigen kann.
Wichtig sind der Umfang des Messwinkelbereichs, die Empfindlichkeit der Detektoren, die Kompatibilität mit der gewünschten Probengröße und -konzentration sowie Benutzerfreundlichkeit der Software zur Datenanalyse.
MALS ist nicht geeignet bei stark trüben oder absorbierenden Proben und liefert keine Informationen über Partikeldynamik. Zudem kann die Auswertung bei sehr heterogenen Mischungen komplex werden.
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