Stomacher sind Laborhomogenisatoren für die effiziente Probenaufbereitung in der Mikrobiologie. Sie ermöglichen das zuverlässige Mischen und Extrahieren von mikrobiologischen Proben in sterilen Beuteln.
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Stomacher werden in mikrobiologischen Laboren eingesetzt, um Proben schnell und sorgfältig zu homogenisieren. Sie unterstützen bei der Freisetzung und Verteilung von Mikroorganismen aus festen oder flüssigen Proben, die in sterilen Kunststoffbeuteln vorliegen.
Wichtige Auswahlkriterien sind die Verarbeitungsmenge, die Bewegungsart der Paddel und die Bedienfreundlichkeit des Geräts. Auch das Volumen der Probenbeutel sowie die Hygieneanforderungen spielen eine Rolle bei der Entscheidung.
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Ein Stomacher dient zur Probenhomogenisierung in mikrobiologischen Laboren. Durch mechanische Einwirkung zweier Paddel auf Proben in sterilen Kunststoffbeuteln wird die Probe zerkleinert, verteilt und homogenisiert. Dies erleichtert die Extraktion löslicher Substanzen und die Erfassung selbst tiefsitzender Mikroorganismen. Nach der Behandlung kann die flüssige Probe einfach mit einer Pipette entnommen werden. Hauptanwendungsfelder sind mikrobiologische Untersuchungen, Lebensmittelsicherheit und Umweltanalytik.
Bei der Auswahl eines Stomachers sind vor allem Volumenkapazität des Gerätes und der verwendbaren Probenbeutel zu beachten. Ebenso wichtig sind Bedienkomfort und Säuberung der Innenbereiche, da Hygiene bei mikrobiologischen Anwendungen essenziell ist. Die Bewegungsart der Paddel sollte für eine effiziente und schonende Probenbehandlung sorgen. Optional sind Funktionen wie programmierbare Zeit- und Geschwindigkeitssteuerung relevant.
Stomacher arbeiten mit zwei gegeneinander schlagenden oder rotierenden Paddeln, die die Probe in einem Verschlussbeutel mechanisch bearbeiten. Varianten unterscheiden sich vorrangig in der Größe, Anzahl der Probenbeutel gleichzeitig bearbeitet werden können, und in der Steuerbarkeit der Bewegungsparameter. Atmosphärisch oder sterilisierbar ausgeführte Geräte sind je nach Anwendungsgebiet erhältlich.
Regelmäßige Reinigung ist entscheidend zur Vermeidung von Kontaminationen. Die mechanischen Komponenten sollten auf einwandfreien Betrieb und Verschleiß kontrolliert werden. Eine Kalibrierung im klassischen Sinne entfällt, da es sich um eine mechanische Probenbearbeitung handelt, dennoch ist die Überprüfung der Geräteeinstellungen empfehlenswert.
Stomacher eignen sich nicht für alle Probenarten, insbesondere wenn Proben mit extrem hoher Viskosität oder besonders zähe Materialien vorliegen. Für feiner aufgeteilte Homogenisate oder Zellaufschlüsse sind andere Laborhomogenisatoren besser geeignet. Die Probe muss zudem in einem geeigneten Beutel vorliegen, um Schäden am Gerät und Probenverlust zu vermeiden.
Synonyme sind Homogenisator, Probenhomogenisator, Laborhomogenisator, Stomachergerät, Homogenisiergerät oder Beutelmischer. Relevante Keywords umfassen Homogenisierung, Probenaufbereitung, Mikroorganismen extrahieren, sterilem Mischen, Probendispergieren und Laborgeräte Homogenisieren.
Ein Stomacher arbeitet mit zwei Paddeln, die die Probe in einem sterilen Kunststoffbeutel mechanisch aufbrechen und durchmischen. Diese Bewegung verteilt die Probe homogen und erleichtert die Extraktion von Mikroorganismen oder löslichen Substanzen.
Stomacher sind vor allem für feste oder halbfeste mikrobiologische Proben geeignet, die in sterilen, flexiblen Beuteln vorliegen. Sie sind weniger für sehr viskose oder zähe Proben geeignet.
Wichtig sind die Größe und Kapazität des Geräts, die Kompatibilität mit unterschiedlichen Beuteln, hygienische Anforderungen, Bedienkomfort sowie mögliche Programmieroptionen für die Bewegungsdauer und Geschwindigkeit.
Regelmäßige Reinigung und Überprüfung der mechanischen Bauteile sind entscheidend. Eine Kalibrierung ist nicht erforderlich, jedoch sollten Funktionen und Einstellungen überprüft werden, um eine gleichbleibende Probenhomogenisierung sicherzustellen.
Stomacher können nicht alle Proben homogenisieren, vor allem nicht hochviskose oder sehr zähe Proben. Außerdem sind sie nur für Proben geeignet, die in sterilen Beuteln verarbeitet werden können, da die Paddel direkt auf die Beutelwirkung angewiesen sind.
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